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Kirche Zaußwitz

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Auf einem Hügel oberhalb des Dorfes ist die Dorfkirche Zaußwitz zu finden. Ob sie einst als Wehrkirche errichtet wurde, können wir zumindest nicht ausschließen. Immerhin bestand die erste Bevölkerung nach der deutschen Eroberung im 10. Jahrhundert in sogenannten Wehrbauen, die wie in anderen Dörfern so auch in Zaußwitz angesiedelt wurden und reihum den Wachdienst auf der strategisch äußerst wichtigen Festung Strehla zu übernehmen und im Kriegsfall als Mannschaft der Burg zur Verfügung zu stehen hatten.

Heute präsentiert sich die Kirche Zaußwitz offen und freundlich. Seit den 1980er Jahren wurde nach und nach unter großer Mithilfe des ganzen Dorfs die Kirche außen und innen saniert. Der Innenraum, in den im Zuge der Sanierung eine heizbare Winterkirche unter der Empore eingebaut wurde, zeigt sich heute wieder im Gewand der Ausmalung von 1869. Damals wurde die Kirche umfassend saniert und erweitert. Bis zum Jahr 1869 wurde der Innenraum der Zaußwitzer Kirche von einer farbenfrohen Bretterdecke im Stil des Bauernbarock bestimmt. Da die Bretter beim Einbau der neuen Decke nicht aus dem Dachstuhl entfernt wurden, haben sie bis heute überdauert. Bei der Restaurierung des Dachstuhl vor einigen Jahren wurden einige dieser Bretter entnommen und fachmännisch restauriert. Sie sind heute an der Südwand der Kirche befestigt und vermitteln einen Eindruck dieser besonderen Kirchendecke.

 

Ansicht aus den 1950er Jahren:

 

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