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Kirche Canitz

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Das Jahr 1975 brachte den bisher größten Einschnitt in der Geschichte der Canitzer Kirche, die 1697 als barocke Dorfkirche auf den Fundamenten eines wesentlich älteren Baus errichtet wurde: wegen Baufälligkeit musste die Kirche teilweise – bis zur Dachkante - abgerissen werden. Neben Problemen im Fundamentaufbau war das Dachtragwerk so stark mit Schädlingen befallen, dass eine Sanierung unter den Bedingungen der DDR-Zeit nicht möglich erschien. Die Ausstattung wurde an Kirchen in der weiteren Umgebung ausgeliehen bzw. verkauft. Die Ruine verfiel danach in einen Dornröschenschlaf. Allerdings konnte 1989 ein Glockenturm für die beiden Canitzer Glocken errichtet werden – eine davon stammt aus dem Jahr 1431 und ist damit eine der ältesten noch intakten Kirchenglocken Sachsens . Die Gottesdienste werden im Gemeinderaum im Pfarrhaus gefeiert.

Dass heute wieder geistliches Leben in der beräumten Ruine stattfindet, ist der Gründung eines Vereins zum Wiederaufbau der Canitzer Kirche im Jahre 2005 zu verdanken. Seitdem haben sich viele Menschen eingebracht. Regelmäßig werden mit einer großen Besucherzahl das Krippenspiel, der Martinsumzug, der Tag des offenen Denkmals sowie möglichst einmal im Jahr Gottesdienste in offener Form in oder an der Ruine gefeiert. Das Ziel eines originalgetreuen Wiederaufbaus musste mittlerweile aufgegeben werden. Nun bemühen sich Förderverein und Kirchgemeinde um die Errichtung eines „Gemeindezentrums Kirche Canitz“ unter kommunaler Trägerschaft.

 

Alles zu den Plänen für den Bau eines Gemeindezentrums "Kirche Canitz" unter:

 

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